Grundlagen und Überblick

Bei der Profilierung der FHIR-Schnittstelle wurde von dem Grundgedanken ausgegangen, dass das Ressourcenmodell und die Spezifizierung der einzelnen Ressourcen an national (z.B. Labormeldung, MIO-Laborbefund) und international (z.B. EU-Laboratory-Report) entwickelte Modelle und Spezifizierungen anknüpft. Das übergeordnete Ziel ist hier Interoperabilität zu gewährleisten, wo dies inhaltlich zwischen den verschiedenen Anwendungsfällen möglich ist. Dies gilt in gleichem Maße für die Bereitstellung der value-sets.

Grundsätzlich müssen für ARS die spezifizierten FHIR-Ressourcen verwendet werden. Bezüglich der inhaltlichen Abbildung der mikrobiologischen Diagnostik stellen die value-sets und die vorgestellten Regeln im Umgang mit der Semantik eine Empfehlung dar. Sollten in Ihrem LIS bereits andere Regeln Anwendung finden und bleibt die mikrobiologische Diagnostik eindeutig und kohärent abbildbar, wird die Nutzung dieser Codes eine Datenübermittlung an ARS nicht verhindern. Erkennbar wird dies nachfolgend durch das in den FHIR-Ressourcen definierte binding.