FQL is a query language that allows you to retrieve, filter and project data from any data source containing FHIR Resources. It brings the power of three existing languages together: SQL, JSON and FhirPath. It allows you to create tables and is useful for gaining insight and perform quality control.
| Resources | |
| Profiles | 26 |
| ValueSets | 68 |
| CodeSystems | 3 |
| Extensions | 3 |
| SearchParameters | 4 |
| CapabilityStatements | 2 |
| LogicalModels | 3 |
| Texts | 1 |
| PackageManifests | 1 |
Canonical claims
This package contains canonicals that conflict with another package or project.
| https://www.medizininformatik-initiative.de/fhir/modul-mikrobio/ | Claimed |
| Examples | |
| DiagnosticReports | 1 |
| Observations | 39 |
| Organizations | 1 |
| Patients | 1 |
| Specimens | 2 |
| Status overview | |
| 109 | |
| 44 | |
| 0 |
2027.0.0-ballot
Datum: 2026-09-14
High-Level (Was hat sich fachlich geändert?)
Das Logical Model war bisher ein Verzeichnis der FHIR-Profile: seine Blattelemente waren mit den Canonical-URLs der Profile typisiert und enthielten keine fachlichen Datenelemente. Das Informationsmodell beschreibt jetzt die Datenelemente mit FHIR-Datentypen (
CodeableConcept,Quantity,Ratio,dateTime,Coding,Reference).Das Modell ist auf drei Logical Models aufgeteilt. Dadurch lassen sich Bezüge zwischen den Klassen als
Referenceausdrücken, und die für jede Untersuchung geltenden Angaben werden einmal an einer abstrakten Basisklasse definiert und vererbt, statt bei jeder Untersuchungsart wiederholt zu werden.Rein FHIR-technische Angaben ohne fachlichen Inhalt sind nicht Teil des Informationsmodells; dazu zählen die Kategorie-Slices sowie die Extensions zur alternativen Einheitendarstellung und zur Zahlengenauigkeit.
Der zielgerichtete Nachweis bleibt in einem Profil, unabhängig vom Verfahren — kulturell, molekular, immunologisch oder biochemisch. Fragestellung und Ergebnistyp sind dieselben: Ist das benannte Ziel da,
DetectedoderNot detected. Die Kultur steht im Untersuchungscode, dessen MethodenachseOrganism specific cultureträgt, und wird deshalb nicht im Ergebnis wiederholt. Die HL7 EU Lab Semantic Workgroup führt die zielgerichtete Kultur getrennt und bindet dort Wachstumscodes; dieser Leitfaden weicht davon ab und fragt als Ballotfrage 6 danach.Allgemeine Kultur und allgemeine Bestimmung bleiben sauber getrennt: Die Kultur beantwortet, ob etwas wächst, die Bestimmung, um welchen Erreger es sich handelt. Wachstumscodes sind deshalb nur an der allgemeinen Kultur gebunden.
Ein unbestimmbares Ergebnis wird nicht mehr über
value[x]kodiert, sondern überObservation.dataAbsentReason.Die MRE-Modellierung wurde von einer Organismus-Klassifikation auf einen kategorienbezogenen Status umgestellt. Bisher trug
valueCodeableConceptden konkreten resistenten Organismus (z. B. MRSA, VRE) und duplizierte damit Informationen aus Identifikation, Empfindlichkeit und Resistenzmechanismen. Zudem war der zugrunde liegende SNOMED-Unterbaum breiter als „MRE": Einzelsubstanzresistenzen wie838510005 Linezolid resistant Enterococcussind nicht automatisch Multiresistenz.Jede Observation drückt nun den Status einer benannten Resistenzkategorie aus:
MRSA-Status = Positive,VRE-Status = Negativeusw.Negativebedeutet, dass ein vorliegender Erreger anhand der relevanten Untersuchungen bewertet wurde und die Kriterien der Kategorie nicht erfüllt. Es ist nicht mit einem negativen Erregernachweis gleichzusetzen; ist keine ausreichende Bewertung möglich, wirddataAbsentReasonverwendet.Die Ableitung erfolgt über
Observation.derivedFromund nicht über dietriggeredBy-Extension. Die zugrunde liegenden Untersuchungen sollten angegeben werden, dürfen aber entfallen, wenn der Status unmittelbar aus einem bereits kategorisierten Laborbefund übernommen wird.MRGN bleibt eine eigenständige Klassifikation und wird nicht in Einzelstatus-Aussagen umgebaut. Für den Fall, dass ein bewertetes Isolat keiner MRGN-Klasse zuzuordnen ist, wurde ein Negativwert ergänzt, den die LOINC-AnswerList nicht enthält.
Proben haben jetzt ein Profil. Das Modul verlangte
Observation.specimenfür jede Untersuchung, gab der Referenz aber kein Zielprofil, sodass jedes beliebige Specimen genügte.mii-pr-mikrobio-probeleitet von dem Bioproben-Basisprofil ab, das genau dafür existiert, und jedes Untersuchungsprofil verweist nun darauf.Die Mikroskopie ist in eine offene und eine gezielte Hälfte aufgeteilt, wie Kultur und Bestimmung es schon waren. Unterschieden werden sie über die Fragestellung: Die allgemeine Mikroskopie antwortet mit der gesehenen morphologischen Gruppe, die spezifische mit dem Nachweis eines Objekts, das ihr Untersuchungscode benennt. Wie viel gesehen wurde, ist in beiden eine Komponente und nie der Wert — die gezielten Codes sind
PrThr-Terme und fragen, ob das Objekt da ist.Die Mikroskopie kann eine Morphologie zusammen mit ihrer Menge tragen. „Wenig grampositive Kokken" braucht zwei Aussagen,
value[x]trägt eine — die Menge steht deshalb in einer Komponente. Ihr Code ist103392008 |Semi-quantitative value|, das Konzept, das die HL7 EU Lab Semantic Workgroup dafür vorschlägt.Die Färbetechnik hat
Observation.methodverlassen und steht in einer eigenen Extension,extension[faerbung]. Das Element ist0..1, und SNOMED CT führt Färbung und Mikroskopie in getrennten Hierarchien — angeben ließ sich deshalb nur eines von beiden, jetzt beides. Die Extension bindet die Hierarchie, die die HL7 EU Lab Semantic Workgroup für die Färbung verwendet,37926009 |Microbial stain method (procedure)|, und wird immer angegeben, wenn gefärbt wurde, auch dann, wenn der Untersuchungscode sie nennt. Die Workgroup legt die Färbung anSpecimen.processing.procedure; dieser Leitfaden weicht davon ab und fragt als Ballotfrage 2 danach.Die Parasitologie ist auf der Ergebnisseite abbildbar geworden. Drei Organismus-Wurzeln fehlten — Würmer, Spinnentiere und Insekten —, sodass ein Wurmei, eine Krätzmilbe oder eine Fliegenlarve keinen Ergebniscode hatte. Auf der Testcodeseite hängt sie weiter an einem LOINC-Code, den es noch nicht gibt.
Die Serologie ist von der Specimen-Postkoordination ausgenommen. Die HL7 EU Lab Semantic Workgroup erlaubt dort ein präkoordiniertes Material, weil nur wenige Materialien vorkommen und überwiegend Serum. Die Ausnahme betrifft allein den Untersuchungscode; eine Specimen-Ressource wird weiter erwartet.
Empfindlichkeitsergebnisse dürfen als Kategorie angegeben werden, wenn kein Messwert vorliegt — das europäische Modell legt es ausdrücklich so fest. Eine Invariante bleibt: Sie verlangt als Warnung, dass ein Messwert eine Interpretation trägt.
Punkte, die die Quellen offen lassen oder in denen dieser Leitfaden von ihnen abweicht, stehen jetzt als Ballotfragen im Leitfaden statt stillschweigend entschieden zu sein. Sieben sind offen, jede auf der Seite, zu der sie gehört, und gesammelt auf der Startseite. Ihre Antworten hängen davon ab, was Standorte liefern können — deshalb gehen sie ins Ballot und werden nicht hier entschieden.
Der Bartlett-Score war durchgängig „Barlett" geschrieben, auch in den Canonicals. Der Score ist nach John G. Bartlett benannt; „Barlett" ist kein Name. Da der Tippfehler drei veröffentlichte Canonicals erreicht hatte, hätte eine Korrektur nur des sichtbaren Textes die URLs dauerhaft falsch gelassen — deshalb wurden auch die Identifier korrigiert. Das ist ein Breaking Change für einen Schreibfehler, bewusst in einer Major-Version mit Ballot vorgenommen statt auf Dauer mitgeschleppt.
Die diagnostische Kette ist jetzt dort dokumentiert, wo sie verwendet wird: Jedes an einer Kette beteiligte Profil nennt seine eigene Stellung darin, statt die Beziehungen nur auf der Seite zur Profilauswahl zu beschreiben.
Detaillierte Änderungen für Implementierer (pro Artefakt-URL / Canonical)
Profile (StructureDefinitions)
| Artefakt (Canonical-URL) | Änderungstyp | Vorher (falls relevant) | Nachher | Implementierungsauswirkung | Migrationshinweis |
|---|---|---|---|---|---|
mii-pr-mikrobio-spezifische-bestimmung |
inhaltlich aktualisiert | Ergebnis-ValueSet enthielt zusätzlich Positive, No growth und das vollständige Organismen-ValueSet |
deckt weiterhin den zielgerichteten Nachweis jedes Verfahrens ab, Kultur eingeschlossen; das Ergebnis ist jetzt nur Nachweis oder Ausschluss, und Test- wie Methoden-ValueSet nennen die Kulturcodes ausdrücklich | Ergebnisse mit Organismus- oder Wachstumscodes sind nicht mehr konform | Das Ergebnis einer zielgerichteten Kultur von Organism growth / No growth auf Detected / Not detected umstellen; Organismus-Aussagen über mii-pr-mikrobio-allgemeine-bestimmung abbilden |
mii-pr-mikrobio-allgemeine-kultur |
inhaltlich aktualisiert | code fest auf 11475-1; value[x] gebunden an mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-ergebnis-snomed |
code aus mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-tests-loinc (extensible), das auch den methodenneutralen 41852-5 zulässt, mit dem neuen Invariant allgemeine-kultur-method-with-neutral-code, das für diesen Code Observation.method verlangt; value[x] gebunden an das für beide Kulturen gemeinsame mii-vs-mikrobio-kultur-ergebnis-snomed (required); der nachgewiesene Organismus wird nicht mehr hier, sondern über die Bestimmung abgebildet |
Die Codebindung ist eine Lockerung, jede bisher gültige Instanz bleibt gültig — bei 41852-5 wird die Methode aber zur Pflicht, weil erst sie die Untersuchung als Kultur ausweist. Die Ergebniscodes Positive und Indeterminate sind nicht mehr gültig |
Ergebnisse auf 365698005 bzw. 264868006 umstellen, Unbestimmbarkeit über dataAbsentReason. 11475-1 bleibt empfohlen: Es benennt das Verfahren selbst und unterscheidet die Kultur damit von der allgemeinen Bestimmung — eine Frage, die die europäischen Quellen nicht adressieren |
mii-pr-mikrobio-probe |
neu | - | Specimen-Profil, abgeleitet von MII_PR_Biobank_Specimen_Bioprobe_Core; behält die geerbte Probenart-Bindung und benennt die mikrobiologischen Erwartungen an type, collection.collected[x] und parent |
Observation.specimen hat jetzt ein Zielprofil; eine Probe muss dem Bioproben-Basisprofil genügen, das status, type, subject, collection und collection.collected[x] verpflichtend macht |
Bestehenden Specimen-Ressourcen collection.collected[x] ergänzen. Die Temperatur-Extension unter Specimen.processing ist nicht mehr verpflichtend: Das Basisprofil hat sie in 2027.0.0-ballot auf 0..1 gelockert |
mii-pr-mikrobio-spezifische-mikroskopie |
neu | bisher nicht abbildbar | Gezielte Mikroskopie: Ein ordinaler LOINC-Code benennt Objekt und Färbung, value[x] ist Detected / Not detected, component[menge] trägt die Menge als Stufe, als Zählung je Gesichtsfeld oder als Intervall einer solchen Zählung, und extension[faerbung] nennt die Färbung |
Säurefeste Färbungen, Wirtszellzählungen und Clue Cells werden kodierbar; sie hatten vorher kein Profil | Solche Befunde von der allgemeinen Mikroskopie hierher umstellen, wo die Menge in die interpretation gezwungen werden musste. Der Wert beantwortet die Nachweisfrage des Codes; die Stufe gehört in die Komponente |
mii-pr-mikrobio-mikroskopie |
inhaltlich aktualisiert | code fest auf 105059-0; keine Komponente; Titel „Mikroskopie" |
code aus mii-vs-mikrobio-allgemeine-mikroskopie-tests-loinc (extensible), das auch 664-3 zulässt; neue component[menge] für die Menge, als Stufe oder als Zählung je Gesichtsfeld, ihr Code ein Pattern aus System und Code allein und ihre Einheiten gebunden; die Färbung wandert in extension[faerbung], method trägt nur noch das Mikroskopieverfahren; Titel „Allgemeine Mikroskopie" |
Der feste Code wird nicht mehr erzwungen; Morphologie und Menge lassen sich zusammen senden | 105059-0 bleibt bevorzugt. Färbecodes aus Observation.method nach extension[faerbung] umstellen und dabei den Prozedurcode statt des Qualifier Values nehmen — 62777006 für 708061008 |
mii-pr-mikrobio-empfindlichkeit |
inhaltlich aktualisiert | value[x] nur Quantity; method ungebunden; ^purpose ohne Abgrenzungshinweis |
value[x] nimmt Quantity oder CodeableConcept; method an mii-vs-mikrobio-empfindlichkeit-methode-snomed gebunden (extensible); die Norm ist dort verpflichtend, wo die Kategorie steht — valueCodeableConcept.extension[Norm] und interpretation.extension[Norm] sind beide 1..1; eine Invariante bleibt und bittet als Warnung darum, einen Messwert zu bewerten; ^purpose benennt jetzt, dass Einzelsubstanzresistenzen eines identifizierten Erregers hier abgebildet werden (z. B. 29258-1 mit interpretation R bzw. S) und der zielgerichtete Nachweis eines resistenten Erregers nach Spezifische Bestimmung gehört |
Ein Labor, das nur SIR berichtet, muss value[x] nicht mehr leer lassen und die Kategorie nicht mehr in interpretation wiederholen, nur damit die Norm einen Platz hat. Methodencodes sind jetzt eingeschränkt, wo sie frei waren |
Die Norm neben die Kategorie setzen, an welcher Stelle auch immer die Kategorie steht |
mii-pr-mikrobio-voraussichtliche-empfindlichkeit |
inhaltlich aktualisiert | Description: aus genotypischen Nachweisen abgeleitete erwartete Suszeptibilität | Description: aus genotypischen Resistenznachweisen abgeleitet; code benennt die Abgrenzung zur gemessenen Empfindlichkeit |
Nur Dokumentation, keine Constraint-Änderung | Der Zuschnitt bleibt bewusst genotypisch: Am 2026-09-10 gemessen gibt es 99 [Susceptibility]-Codes mit Methode Genotyping und keinen mit einer Immunoassay-Methode — eine proteinbasierte Vorhersage ist nicht kodierbar |
mii-pr-mikrobio-diagnostic-report |
inhaltlich aktualisiert | result verwies auf 18 Untersuchungsprofile; category[mibi-sub-category] war 0..1; conclusion unerwähnt |
result nennt jetzt den Profilsatz 2027 einschließlich der gezielten Mikroskopie; category[mibi-sub-category] auf 0..* erweitert; conclusion als tragendes Element serologischer Befunde dokumentiert |
Befunde, die mehrere Studientypen umfassen — z. B. bakteriologisch und mykologisch —, können alle zutreffenden Befundtypen angeben und die gezielte Mikroskopie referenzieren | keine Migration nötig; bisher übermittelte Einzelwerte bleiben gültig |
mii-pr-mikrobio-titer, -aviditaet, -antigen-antikoerper-quantitativ, -spezifische-bestimmung |
inhaltlich aktualisiert | die Specimen-Postkoordinations-Konvention galt ausnahmslos | code hält fest, dass die Serologie ausgenommen ist: Ein präkoordiniertes Material ist dort zulässig. Bei der spezifischen Bestimmung hängt die Ausnahme an der serologischen Anwendung, weil das Profil auch die molekulare Bank bedient |
Nur Dokumentation. Die Ausnahme betrifft den Untersuchungscode, nicht Observation.specimen, das weiter verlangt wird |
- |
mii-pr-mikrobio-keimzahl |
inhaltlich aktualisiert | valueQuantity.code dokumentierte nur den nennerlosen Fall |
valueQuantity.code benennt den Vorrang der KBE-annotierten Einheiten gegenüber /mL, /g und 1 |
Nur Dokumentation; alle Einheiten bleiben gültig | [CFU]/mL, [CFU]/g, [CFU] bevorzugen. /mL ist in UCUM ein reiner Kehrwert und 1 die dimensionslose Eins; die Migration ist mechanisch |
mii-pr-mikrobio-allgemeine-bestimmung |
inhaltlich aktualisiert | code fest auf 41852-5; Titel „MII PR Mikrobio Allgemeine Bestimmung" |
code aus mii-vs-mikrobio-allgemeine-bestimmung-tests-loinc (extensible); Titel „MII PR Mikrobio Allgemeine Bestimmung (Identifizierung)" |
Der feste Code wird nicht mehr erzwungen; Id und Canonical unverändert | 41852-5 bleibt gültig und ist Teil des neuen ValueSets. „Bestimmung" ist im kulturellen Kontext mehrdeutig, wo das Profil faktisch die MALDI-TOF-Speziesidentifizierung trägt |
| alle Observation-Profile des Moduls | inhaltlich aktualisiert | Observation.specimen 1.. ohne Zielprofil |
specimen only Reference(mii-pr-mikrobio-probe) |
Eine referenzierte Probe muss nun dem neuen Profil genügen | Bestehende Specimen-Ressourcen gegen mii-pr-mikrobio-probe prüfen, insbesondere auf collection.collected[x] |
mii-pr-mikrobio-bartlett-score |
ersetzt | mii-pr-mikrobio-barlett-score |
dasselbe Profil unter dem korrigierten Identifier; Name, Titel und Description lauten jetzt „Bartlett", wie LOINC 75371-5 |
Das alte Canonical löst nicht mehr auf; Referenzen und meta.profile müssen umgestellt werden |
Im Canonical barlett durch bartlett ersetzen. Außer der Schreibweise ändert sich nichts, eine Datenmigration ist nicht nötig |
mii-pr-mikrobio-nugent-score |
inhaltlich aktualisiert | valueQuantity.unit war fest auf 1 gesetzt; keine Wertebereichsprüfung |
feste unit entfällt zugunsten eines ^comment; neue Invariante nugent-score-0-to-10 (value >= 0 and value <= 10, Severity error) |
Instanzen mit Score außerhalb 0–10 werden abgelehnt; Quantity.unit ist frei wählbar, z. B. Nugent score, bei unverändertem UCUM-code 1 |
Bestehende Instanzen gegen den Wertebereich prüfen; unit bei Bedarf sprechend befüllen |
mii-pr-mikrobio-resistenzmechanismen-determinanten |
inhaltlich aktualisiert | Description: Nachweis von Resistenzgenen oder Resistenzmutationen in einer Probe | Description zusätzlich mit Proteinen und funktionalen Tests (z. B. CIM-Test) sowie Isolaten als Untersuchungsmaterial | Fachlicher Anwendungsbereich ist breiter als bisher dokumentiert | Bisher anderweitig abgebildete funktionale Resistenztests auf dieses Profil prüfen |
mii-pr-mikrobio-virulenzfaktor |
inhaltlich aktualisiert | Description: Nachweis in einer Probe | Description: Nachweis in einer Probe oder einem Isolat | Klarstellung des Untersuchungsmaterials | - |
mii-pr-mikrobio-resistenzkategorie-status |
neu | mii-pr-mikrobio-mre-klasse trug den konkreten resistenten Erreger (MRSA, VRE) in valueCodeableConcept |
eine Observation je benannter Resistenzkategorie, Positive / Negative als Wert, die Kategorie in Observation.code, und derivedFrom 0..* Must Support für die zugrunde liegenden Untersuchungen |
Die MRE-Aussage ist keine Organismusklassifikation mehr. Negative heißt, dass ein vorhandener Erreger gegen die Kriterien der Kategorie bewertet wurde und sie nicht erfüllt — es ist kein negativer Erregernachweis |
Organismuswertige MRE-Instanzen aufteilen: der Kategorienstatus hierher, der Organismus nach mii-pr-mikrobio-allgemeine-bestimmung, die zugrunde liegenden Empfindlichkeitsbefunde nach derivedFrom |
mii-pr-mikrobio-mre-klasse |
entfernt/abgekündigt | die MRE-Klasse als Organismusklassifikation | ersetzt durch mii-pr-mikrobio-resistenzkategorie-status |
Die Canonical löst nicht mehr auf; meta.profile und Referenzen müssen umgestellt werden |
Siehe die Zeile darüber. Der zugrunde liegende SNOMED-Unterbaum war zudem weiter als „MRE": Einzelsubstanzresistenzen wie 838510005 Linezolid resistant Enterococcus sind nicht automatisch eine Mehrfachresistenz |
mii-pr-mikrobio-mrgn-klasse |
inhaltlich aktualisiert | valueCodeableConcept nur mit den LOINC-Klassen; keine Aussage zur Abgrenzung gegenüber dem Erregernachweis |
valueCodeableConcept zusätzlich mit keine-mrgn-klasse; ^purpose und valueCodeableConcept ^short stellen klar, dass das Profil ein bereits identifiziertes Isolat klassifiziert und keinen Nachweistest ersetzt, und derivedFrom ist jetzt 0..* Must Support mit derselben Begründung wie beim Resistenzkategorie-Status |
Bewertete Isolate ohne MRGN-Zuordnung sind darstellbar; das required-Binding bleibt bestehen; die Empfindlichkeitsbefunde, auf denen die Einstufung beruht, sollten referenziert werden |
Negativfälle, die bisher als fehlende Observation oder über dataAbsentReason übermittelt wurden, auf keine-mrgn-klasse umstellen |
| alle Observation-Profile des Moduls | inhaltlich aktualisiert | dataAbsentReason ungebunden aus der Labor-Basis geerbt |
über den gemeinsamen RuleSet an mii-vs-mikrobio-data-absent-reason gebunden (extensible) |
Unbestimmbare Ergebnisse werden hier statt über value[x] abgebildet |
Vorkommen von 82334004 in value[x] nach dataAbsentReason verschieben |
| alle Observation-Profile des Moduls | inhaltlich aktualisiert | jedes Profil slicete Observation.category selbst, und die Mikrobiologie-Kategorie war ein CodeableConcept, das MB, 26436-6, laboratory und 18725-2 zusammen trug |
das Slicing kommt aus dem Labor-Basisprofil; das Modul ergänzt nur category[mibi-category] = MB, während laboratory und 26436-6 im observation-category-Slice des Basisprofils stehen und 18725-2 entfällt |
Eine Instanz trägt jetzt ZWEI category-Einträge statt eines mit vier Codings | Die Kategorie aufteilen: observation-category mit laboratory und 26436-6, dazu ein eigener Eintrag mit MB. Siehe jedes Beispiel |
mii-ex-mikrobio-faerbung |
neu | die Färbung stand in Observation.method |
Extension an Observation mit einem CodeableConcept, gebunden an mii-vs-mikrobio-faerbung-snomed (extensible) |
Färbung und Mikroskopieverfahren sind jetzt zusammen angebbar, was Observation.method mit 0..1 nicht zuließ; die Färbung ist an einer Stelle auswertbar, unabhängig davon, welchen Untersuchungscode ein Labor wählt |
Färbecodes von method in die Extension umstellen und dabei den Prozedurcode statt des Qualifier Values nehmen, z. B. 62777006 für 708061008. Die Extension auch dann angeben, wenn der Untersuchungscode die Färbung nennt |
mii-ex-mikrobio-empfindlichkeit-norm |
inhaltlich aktualisiert | Kontext nur Observation.interpretation |
Kontext zusätzlich Observation.value[x] |
Die Norm kann jetzt dort stehen, wo die Kategorie steht; ein kategoriales Ergebnis muss nicht mehr in interpretation wiederholt werden, nur damit die Norm einen Platz hat |
Keine Migration: Die Kontexterweiterung ist additiv, Instanzen mit der Norm an interpretation bleiben gültig |
Terminologien (ValueSets)
| Artefakt (Canonical-URL) | Änderungstyp | Vorher (falls relevant) | Nachher | Implementierungsauswirkung | Migrationshinweis |
|---|---|---|---|---|---|
mii-vs-mikrobio-allgemeine-bestimmung-tests-loinc |
neu | der Code war im Profil fest gesetzt | sechs Codes: 41852-5, 23667-9, 42805-2, 41461-5, 66885-5, 101534-6, extensible |
Die Allgemeine Bestimmung nimmt die Identifizierungscodes, die ein Labor tatsächlich sendet, statt eines festen Codes | 41852-5 bleibt gültig |
mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-tests-loinc |
neu | der Code war im Profil fest gesetzt | 11475-1 und 41852-5, extensible |
Die allgemeine Kultur nimmt den methodenneutralen Code an | 11475-1 bleibt empfohlen |
mii-vs-mikrobio-allgemeine-mikroskopie-tests-loinc |
neu | der Code war im Profil fest gesetzt | 105059-0 sowie die nominalen Codes mit Färbung im Namen: 664-3 Gram, 11545-1 säurefest, 676-7 Rhodamin-Auramin |
Die allgemeine Mikroskopie nimmt einen Code an, der die Färbung trägt | 105059-0 bleibt empfohlen |
mii-vs-mikrobio-spezifische-mikroskopie-tests-loinc |
neu | - | Ordinale [Presence]-Codes, je Färbung gefiltert: Gram, säurefest, Auramin, mit SCALE_TYP Ord |
Testcodes der gezielten Mikroskopie | Die Färbungsliste ist bewusst unvollständig: Sie deckt die Färbungen ab, die ein Labor belegt hat |
mii-vs-mikrobio-mikroskopie-semiquantitativ-snomed |
neu | - | Sieben Stufen auf zwei SNOMED-Achsen: Präsenzbefunde 441614007, 441517005, 441521003 und die Grad-Deskriptoren Few, Moderate number, Numerous, Scanty |
Mengen-ValueSet der Komponente in beiden Mikroskopieprofilen | Die beiden Achsen sind nicht austauschbar; welche Familie das europäische Modell bevorzugt, ist noch offen. Präsenzcodes stehen nicht darin: Present, Absent, None und No organisms seen beantworten die Nachweisfrage und gehören in value[x] |
mii-vs-mikrobio-mikroskopie-gesichtsfeld-einheiten-ucum |
neu | die gezählte Form der Menge hatte gar keine Einheitenbindung | /[HPF] und /[LPF], extensible, gebunden an valueQuantity.code der Mengenkomponente und an beide Grenzen des valueRange |
Eine Zählung je Gesichtsfeld ist auf die Gesichtsfeld-Einheiten beschränkt, wie jede andere quantitative Aussage dieses Moduls | Beide Codes sind gegen UCUM gültig; die Bindung ist extensible, eine weitere Einheit bleibt also möglich |
mii-vs-mikrobio-aviditaet-ergebnis |
inhaltlich aktualisiert | L, I, H aus v3-ObservationInterpretation |
L und H unverändert, I ersetzt durch 280414007 Equivocal result — den Code, den dieser Leitfaden für einen grenzwertigen Befund in Kultur und spezifischer Bestimmung schon führt |
I war nicht nur unscharf, sondern falsch: THO ordnet ihn dem Empfindlichkeitszweig zu und definiert ihn als Bakterienstamm, der von einem Antibiotikum mit unsicherer therapeutischer Wirkung gehemmt wird, mit Verweis auf CLSI. L und H bleiben, weil der Parent interpretation extensible an eine Liste bindet, die sie enthält, und eine extensible Bindung den Code aus der Liste verlangt, wo einer passt; für die Mitte bietet sie keinen, und genau das lässt einen Fremdcode zu |
I auf 280414007 umstellen. Labore berichten alle drei Kategorien, die Mitte bleibt also |
mii-vs-mikrobio-empfindlichkeit-methode-snomed |
neu | Observation.method war im Empfindlichkeitsprofil ungebunden |
Die fünf Verfahren, die die HL7 EU Lab Semantic Workgroup nennt: Bouillondilution, Agardiffusion, Gradientenstreifen, manuelle und automatisierte MHK-Mikrodilution | Methodencodes sind beschränkt, wo sie frei waren | Die HL7 EU Lab Semantic Workgroup nennt für dieselben fünf Verfahren Prozedur-Konzepte; dieses Modul bleibt bei Qualifier Values, wie seine übrigen neun Methodenlisten. Zurückgemeldet |
mii-vs-mikrobio-faerbung-snomed |
neu | - | Die Nachkommen von 37926009 Microbial stain method (procedure) |
Färbungen werden mit derselben Hierarchie codiert, die die HL7 EU Lab Semantic Workgroup verwendet; der Wert kann später ohne Umcodierung an die Probe wandern | Die Prozedur-Achse, nicht die bisherige Qualifier-Achse: 62777006 statt 708061008 |
mii-vs-mikrobio-morphologie-methode-snomed |
inhaltlich aktualisiert | Mikroskopieverfahren unter 278289002 und Färbetechniken unter 703857004 |
nur noch 278289002 |
Färbecodes sind in Observation.method nicht mehr gültig |
Nach extension[faerbung] umstellen, siehe die Extension-Zeile oben |
mii-vs-mikrobio-organismen-snomedct |
inhaltlich aktualisiert | sechs Wurzeln | neun Wurzeln; ergänzt 441649000 Cestoda/Trematoda/Nemata, 76222001 Arachnid, 106763003 Class insecta |
Mehrzellige Parasiten werden als Identifikationsergebnis abbildbar | Rein additiv. Die vierte Wurzel, Schleimpilze, ist in der Quelle selbst mit „to be confirmed" vermerkt |
mii-vs-mikrobio-morphologie-ergebnis-snomed |
inhaltlich aktualisiert | 15 Codes, alle (finding), alle angeordneten Formen |
29 Codes, nach Achse gruppiert: angeordnete Formen als (finding), die nackten Morphologien als (organism), weil SNOMED sie nur dort führt, Pilzmorphologie, sowie No organisms seen / No cells seen / Clue cells present |
Die häufigsten Grambefunde werden abbildbar; von den bisherigen 15 Codes verwendete ein realer Laborkatalog drei | Die vier nackten bakteriellen Morphologien sind Nachkommen der Bacteria domain und damit auch gültige Werte der allgemeinen Bestimmung. Die Granularität steht im Profil oder im Untersuchungscode, nie in value[x] allein |
mii-vs-mikrobio-antigen-antikoerper-quantitativ-einheiten-ucum |
inhaltlich aktualisiert | acht Einheiten, mL und L gemischt ohne Vorrang | zehn Einheiten in drei Gruppen; ng/L und pg/L ergänzt, Liter als bevorzugter Nenner markiert |
Alle bisherigen Einheiten bleiben gültig | Die HL7 EU Lab Semantic Workgroup empfiehlt für die Serologie den Liter; [IU]/mL bleibt zulässig als international verbreitete Schreibweise |
| alle ValueSets und Beispiele des Moduls | inhaltlich aktualisiert | LOINC und SNOMED CT wurden ohne Version referenziert | LOINC auf 2.82 gepinnt, SNOMED CT auf das internationale Release 2026-07-01 — in jeder ValueSet-Komposition und in Coding.version der Beispiele |
Expansionen werden für diese Release-Linie reproduzierbar; wer Coding.version prüft, findet jetzt einen Wert, wo vorher keiner stand |
Keine Migration: Die Version ist additiv. Ein Server, der gegen ein anderes Release expandiert, kann eine andere Expansion liefern |
| Abhängigkeiten | inhaltlich aktualisiert | …kerndatensatz.laborbefund 2027.0.0-ballot.rc4, …kerndatensatz.biobank 2027.0.0-ballot.rc2 |
beide auf dem finalen 2027.0.0-ballot |
Der Labor-Parent ist differentiell identisch zu rc4, an den Registry-Tarballs gemessen. Das Biobank-Release lockert Specimen.processing.extension:temperaturbedingungen von 1..1 auf 0..1 und verlagert die Pflicht auf den Lagerprozess-Slice |
Nichts zu migrieren. Eine Probe, die eine Lagertemperatur an einem Aufarbeitungsschritt nur wegen der alten Pflicht trug, kann sie weglassen |
mii-vs-mikrobio-spezifische-bestimmung-methode-snomed |
inhaltlich aktualisiert | neun Verfahren | zwölf; ergänzt 702675006 sondenbasierte Zielamplifikation, 1259932009 schleifenvermittelte isotherme Amplifikation und 1304162005 Nukleinsäuresequenzierung |
Die häufigste moderne gezielte PCR, die isotherme Amplifikation und die Sequenzierung werden kodierbar | Neben 258066000, nicht statt dessen: Nicht jede Amplifikation ist sondenbasiert |
mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-methode-snomed |
inhaltlich aktualisiert | aerobe und anaerobe Kultur | zusätzlich 702658000 Microbial culture technique |
Ein Labor, das aerob und anaerob nicht unterscheidet, hat einen Methodencode | Nötig geworden, weil der methodenneutrale Testcode jetzt eine Methode verlangt |
mii-vs-mikrobio-empfindlichkeit-phenotyp-loinc |
inhaltlich aktualisiert | nur Filter | zusätzlich 106843-6 und 103673-0, aufgezählt |
Zwei echte Empfindlichkeitstests gelangen in die Menge | Beide tragen PROPERTY Susc, liegen aber in CLASS MICRO und DRUG/TOX; die HL7 EU Lab Semantic Workgroup bittet Regenstrief selbst um Korrektur |
mii-vs-mikrobio-bartlett-score-loinc |
ersetzt | mii-vs-mikrobio-barlett-score-loinc |
dasselbe ValueSet unter dem korrigierten Identifier | Das alte Canonical löst nicht mehr auf | Im Canonical barlett durch bartlett ersetzen |
mii-vs-mikrobio-kultur-ergebnis-snomed |
neu | - | Gemeinsames Ergebnis-ValueSet für allgemeine und spezifische Kultur mit 365698005 Organism growth und 264868006 No growth |
Einheitliche Ergebniscodierung beider Kulturprofile | siehe mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-ergebnis-snomed |
mii-vs-mikrobio-allgemeine-kultur-ergebnis-snomed |
entfernt/abgekündigt | Positive, No growth, Indeterminate; nur für die allgemeine Kultur |
durch mii-vs-mikrobio-kultur-ergebnis-snomed ersetzt |
Alt-Referenz ungültig | Auf das neue Canonical umstellen; Positive auf 365698005, Indeterminate nach dataAbsentReason |
mii-vs-mikrobio-data-absent-reason |
neu | - | FHIR-Basiscodes für fehlende Daten, ergänzt um 82334004 Indeterminate |
Zielterminologie für unbestimmbare Ergebnisse | Unbestimmbare Ergebnisse aus value[x] hierher überführen |
mii-vs-mikrobio-allgemeine-bestimmung-ergebnis-snomed |
neu | mii-pr-mikrobio-allgemeine-bestimmung band value direkt an mii-vs-mikrobio-organismen-snomedct; ein negatives Ergebnis war nicht abbildbar |
Organismen-ValueSet zuzüglich 260415000 Not detected |
Wurde untersucht, aber kein Erreger identifiziert, ist das jetzt als Ergebnis darstellbar statt als fehlender Wert | Negativfälle, die bisher weggelassen oder über dataAbsentReason übermittelt wurden, auf 260415000 umstellen; dataAbsentReason bleibt dem unbestimmbaren Ergebnis vorbehalten |
mii-vs-mikrobio-spezifische-bestimmung-tests-loinc |
inhaltlich aktualisiert | zehn LOINC-Methodentypen inkl. LP6429-7, jeweils nur mit PROPERTY LP6850-4 (Prid) |
neun Methodentypen ohne LP6429-7, jeweils zusätzlich mit PROPERTY LP217195-9 (PrThr); ergänzt um die Einzelcodes 105904-7 (methodenneutraler VRE-Nachweis, METHOD_TYP leer) und 35492-8 (MRSA-PCR, von LOINC unter CLASS LP7755-4 geführt) |
Kulturcodes sind hier nicht mehr enthalten. Die PrThr-Terme sind Voraussetzung für negative Nachweisergebnisse; die Einzelcodes werden von den Filtern nicht erfasst und sind deshalb explizit aufgenommen | Kulturfälle auf das neue Profil und Test-ValueSet umstellen |
mii-vs-mikrobio-spezifische-bestimmung-ergebnis-snomed |
inhaltlich aktualisiert | Detected/Not detected plus Positive, No growth, Indeterminate und das vollständige Organismen-ValueSet |
nur noch Detected / Not detected |
Organismus- und Wachstumscodes sowie Indeterminate sind nicht mehr gültig |
Organismusangaben über die allgemeine Bestimmung, Wachstum über die Kultur, Unbestimmbarkeit über dataAbsentReason |
mii-cs-mikrobio-resistenzkategorie |
neu | - | MII-CodeSystem mit den Untersuchungscodes mrsa-status, vre-status, lre-status, lvre-status |
Notwendig, weil weder SNOMED CT (Hierarchie Observable entity) noch LOINC geeignete Konzepte enthalten | Recherchestand und verworfene Kandidaten sind im CodeSystem dokumentiert; bei Verfügbarkeit eines Standardcodes ist dieser vorrangig aufzunehmen |
mii-vs-mikrobio-resistenzkategorie-status |
neu | - | Untersuchungscodes für den Resistenzkategorie-Status, required gebunden |
Bindet Observation.code des neuen Profils |
- |
mii-vs-mikrobio-resistenzkategorie-status-ergebnis |
neu | - | 10828004 Positive / 260385009 Negative, required gebunden |
Bindet Observation.value des neuen Profils |
- |
mii-vs-mikrobio-mre-klasse-snomedct |
entfernt/abgekündigt | SNOMED-Unterbaum Resistant bacteria / fungi / virus als Wert der MRE-Klasse |
ersatzlos entfallen | Alt-Referenz ungültig; der Wert ist keine Organismusart mehr | Auf mii-vs-mikrobio-resistenzkategorie-status-ergebnis umstellen, Organismusangabe in die Erregeridentifikation überführen |
mii-cs-mikrobio-mrgn-ergebnis |
neu | - | MII-CodeSystem mit keine-mrgn-klasse |
Die LOINC-AnswerList LL6195-3 zu 99780-9 enthält nur 2MRGN/3MRGN/4MRGN und damit keinen Negativwert |
- |
mii-vs-mikrobio-mrgn-klasse-loinc |
inhaltlich aktualisiert | nur LA33214-0, LA33215-7, LA33216-5 |
zusätzlich keine-mrgn-klasse |
Bewertete Isolate ohne MRGN-Zuordnung sind darstellbar; das required-Binding bleibt bestehen |
- |
mii-vs-mikrobio-resistenzmechanismen-determinanten-loinc |
inhaltlich aktualisiert | alle LOINC-Codes mit CLASS LP7755-4 und PROPERTY LP217195-9 |
zusätzlich exclude von 35492-8 |
Der CLASS-Filter erfasste neben Resistenzdeterminanten auch den Erregernachweis 35492-8. Die Profilzuordnung richtet sich nach der Semantik: Der Code weist einen Erreger nach, keine Determinante, und ist deshalb in mii-vs-mikrobio-spezifische-bestimmung-tests-loinc aufgenommen |
Instanzen mit 35492-8 von mii-pr-mikrobio-resistenzmechanismen-determinanten auf mii-pr-mikrobio-spezifische-bestimmung umstellen |
mii-vs-mikrobio-detected-not-detected-snomed |
inhaltlich aktualisiert | Detected, Not detected, Indeterminate |
ohne Indeterminate |
Betrifft Virulenzfaktor und Resistenzmechanismen | 82334004 nach dataAbsentReason verschieben |
Logical Model
| Artefakt (Canonical-URL) | Änderungstyp | Vorher (falls relevant) | Nachher | Implementierungsauswirkung | Migrationshinweis |
|---|---|---|---|---|---|
mii-lm-mikrobio-logical-model |
inhaltlich aktualisiert | Sammelmodell, dessen Blattelemente mit den Profil-Canonicals typisiert waren; Befundtyp war 0..1 |
Beschreibt nur noch den mikrobiologischen Befund und verweist über Untersuchung auf mii-lm-mikrobio-untersuchung; Canonical und Id bleiben unverändert, type entspricht jetzt der Canonical-URL; Befundtyp ist 0..* |
Mappings auf das bisherige Sammelmodell greifen nicht mehr; Werkzeuge, die type gegen die Canonical prüfen, finden jetzt übereinstimmende Werte |
Mappings auf die drei Knotenstrukturen aufteilen |
mii-lm-mikrobio-untersuchung |
neu | - | Abstrakte Basisklasse aller mikrobiologischen Untersuchungen; Ziel der modellinternen Referenzen | Neues Artefakt im Informationsmodell | Die für jede Untersuchung geltenden Angaben hiergegen mappen |
mii-lm-mikrobio-untersuchungsarten |
neu | - | Die fachlichen Ausprägungen, abgeleitet von mii-lm-mikrobio-untersuchung, mit AllgemeineMikroskopie und SpezifischeMikroskopie als getrennten Ausprägungen, die beide neben dem Ergebnis ein Menge[x]-Element tragen, Empfindlichkeit.Ergebnis[x] als Quantity oder CodeableConcept und BartlettScore in der korrigierten Schreibweise |
Neues Artefakt im Informationsmodell | Ausprägungsspezifische Elemente hiergegen mappen |
CapabilityStatement
| Artefakt (Canonical-URL) | Änderungstyp | Vorher (falls relevant) | Nachher | Implementierungsauswirkung | Migrationshinweis |
|---|---|---|---|---|---|
mii-cps-mikrobio-metadata |
inhaltlich aktualisiert | 18 unterstützte Observation-Profile; Suchparameter ohne titer |
19 Profile: mii-pr-mikrobio-mre-klasse durch mii-pr-mikrobio-resistenzkategorie-status ersetzt, mii-pr-mikrobio-spezifische-mikroskopie ergänzt und mii-pr-mikrobio-barlett-score zu -bartlett-score korrigiert; Suchparameter titer für Observation deklariert |
Server, die Konformität erklären, führen einen geänderten Profilsatz, und die Canonical der MRE-Klasse ist nicht mehr darunter | /metadata-Ausgabe und Konformitätstests gegen den geänderten Profilsatz prüfen |
SearchParameter
| Artefakt (Canonical-URL) | Änderungstyp | Vorher (falls relevant) | Nachher | Implementierungsauswirkung | Migrationshinweis |
|---|---|---|---|---|---|
mii-sp-mikrobio-observation-titer |
neu | Titer waren nicht suchbar: mii-pr-mikrobio-titer bildet den Wert als Ratio ab, der Basisparameter Observation-value-quantity deckt aber nur Quantity und SampledData ab |
lokaler SearchParameter titer (quantity) auf Observation.value.ofType(Ratio).denominator, aufgenommen in das CapabilityStatement |
Suche nach Verdünnungsstufen wird möglich; da der Zähler fest 1 ist, entspricht ein größerer Nenner einem höheren Titer, z. B. ?titer=gt160 |
keine Migration nötig; bestehende Titer-Instanzen bleiben unverändert |
Beispiele & IG-Seitenstruktur
- Neue Beispiele, jedes für einen Fall, der vorher nicht abbildbar war: mii-exa-mikrobio-allgemeine-kultur-methodenneutral (der methodenneutrale Kulturcode mit seiner Pflichtmethode), mii-exa-mikrobio-mikroskopie-gram-kokken-wenig (Morphologie plus Menge als Komponente), mii-exa-mikrobio-spezifische-mikroskopie-auramin-negativ und mii-exa-mikrobio-spezifische-mikroskopie-kinyoun-zweiplus (säurefeste Stufen), mii-exa-mikrobio-spezifische-mikroskopie-leukozyten-gesichtsfeld (eine Zählung je Gesichtsfeld), mii-exa-mikrobio-empfindlichkeit-nur-kategorie (eine Kategorie ohne Messwert) sowie mii-exa-mikrobio-spezifische-bestimmung-influenza-positiv, das die Richtung von
derivedFromzeigt: Der Nachweis verweist auf den Ct-Wert, aus dem er abgelesen wurde — bisher trug mii-exa-mikrobio-ct-wert den Verweis, in der Gegenrichtung. Die Mikroskopie-Beispiele stammen aus einem realen Laborkatalog. - Die Beispiele teilen sich jetzt gemeinsame Hilfsressourcen, statt sie einzubetten: mii-exa-mikrobio-patient, mii-exa-mikrobio-labor als durchführendes Labor sowie mii-exa-mikrobio-probe und mii-exa-mikrobio-probe-katheterspitze als Proben gegen das neue Specimen-Profil.
- Sechs Ballotfragen stehen im Leitfaden, jede auf der Seite, zu der sie gehört, und gesammelt auf der Startseite. Neue Abschnitte erklären Granularität gegen Achse, die Methodenachse, die Ausnahme der Serologie von der Specimen-Postkoordination, das Panel-Muster zur Gruppierung mehrerer Ergebnisse und den Testcode, den allgemeine Kultur und allgemeine Bestimmung teilen.
- mii-exa-mikrobio-spezifische-kultur berichtet
DetectedstattOrganism growth: Eine zielgerichtete Kultur antwortet, ob das benannte Ziel da ist, und die Kultur selbst steht schon im Untersuchungscode. - Neue Seite Technische Implementierung → Profilauswahl und Abgrenzung grenzt zielgerichteten Erregernachweis, Empfindlichkeitstestung, MRGN-Klassifikation und Resistenzkategorie-Status voneinander ab und beschreibt die diagnostische Kette.
- Die Seite MRE Klasse wurde durch Resistenzkategorie Status ersetzt.
mii-exa-mikrobio-mre-klasseentfällt. Neu sind zwei Beispiele für den Resistenzkategorie-Status, mii-exa-mikrobio-resistenzkategorie-vre-positiv und mii-exa-mikrobio-resistenzkategorie-vre-negativ, stellvertretend für alle Kategorien; die Negativbeispiele mii-exa-mikrobio-spezifische-bestimmung-vre-negativ und mii-exa-mikrobio-spezifische-kultur-vre-negativ; mii-exa-mikrobio-mrgn-klasse-negativ fürkeine-mrgn-klasse; sowie die dreiteilige Kette mii-exa-mikrobio-workflow-vre-01-kultur → mii-exa-mikrobio-workflow-vre-02-identifikation → mii-exa-mikrobio-workflow-vre-03-empfindlichkeit als Grundlage der Ableitung.- Neue Seite Anleitung für Forschende, und Anleitung für Implementierende vervollständigt. Beide folgen der Gliederung des Labormoduls, und die Zielgruppenkästen der Startseite führen dorthin.
- Die Seite Anwendungsfälle / Informationsmodell → Datensätze inkl. Beschreibungen zeigt alle drei Logical Models mit eigenem Strukturbaum und eigener Elementtabelle.