Das Modell

Struktur der klinischen Inhalte

Die klinischen Inhalte bestehen aus zum einen aus Informationen zum Pflegeprozess, der weltweit zur Strukturierung pflegerischen Handelns genutzt wird, und zum anderen aus sozialen und sozialrechtlichen Informationen, aus Angaben zum Homecare-Status und optional aus medizinischen Informationen. Letztere müssen von einem*r Mediziner*in signiert sein [9]. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Angaben zum Pflegeprozess nicht vorschreiben, welche Modelle oder damit verbundenen Informationssegmente genau betrachtet werden sollen. Somit können im ePflegebericht die ATLs, die AEDLs oder auch die fünf Bereiche der strukturierten Informationssammlung (SIS) des Strukturmodells der EinSTEP-Initiative abgebildet werden, und es obliegt der Pflegefachkraft, aus ihrer Professionalität heraus zu entscheiden, welche Informationen in welchen Teilbereichen des Pflegeprozesses übermittelt werden sollen. Auch können Pflegezustände oder -diagnosen (im gleichen Template werden auch Pflegeprobleme oder Pflegephänomene abgelegt) erweitert werden um Ursachen / Ätiologie, um Symptome sowie um Ressourcen, die Patient*innen in diesem Kontext mitbringen.

Einige der zu übermittelnden Informationen sind codiert oder es ist eine Codierung möglich. Dies trifft für folgende Punkte zu:

Datenmodell

Das Datenmodell orientiert sich an der Struktur der klinischen Inhalte. Die Informationen zum Pflegeprozess sind in grün hinterlegt, die sozialen Informationen gelb, die sozialrechtlichen Informationen türkis, die Informationen zum Homecare-Status rot und die medizinischen Informationen lila. Allgemeine Informationen oder Klassen, die nicht weiter ausspezifiziert werden, sind grau hinterlegt.

Der*die Patient*in ist hier mehrfach hinterlegt, um das Diagramm übersichtlicher zu halten. Es handelt sich jedoch immer um die gleiche Klasse, die in orange dargestellt ist. Die "Hilfsklassen" zum Patienten sind mit einem Farbverlauf dargestellt.