Leitfaden Basis DE (R4)

Leitfaden Basis DE (R4)
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Über diesen Leitfaden
Grundlagen
Anwendungshinweise
Ressourcen-Paket
Ableitung eigener Profile von den Basisprofilen
Nicht profilierte Ressourcen, zukünftige Erweiterung
Beispiele
Ressourcen
Patient
Identifikator
organisationsinterner Patienten-Identifier (PID)
gesetzliche Krankenversichertennummer (10-stellige KVID)
private Krankenversichertennummer
Name
Geschlecht
Adresse
Personenstand
Geburtsdatum
Personen in Gesundheitsberufen
Lebenslange Arztnummer (LANR)
Zahnarztnummer (ZANR)
Allergien und Intoleranzen
Beobachtungen, Messungen
VitalParameter
Atemfrequenz
Blutdruck
BMI
Herzfrequenz
Körpergewicht
Körpergröße
Körpertemperatur
Kopfumfang
Sauerstoffsättigung
Anamnese
Raucherstatus
Alkoholkonsum
Schwangerschaft
Schwangerschaftsstatus
Erwarteter Geburtstermin
Schwangerschafts-Historie
Labor
Pflegegrad
Diagnosen
Diagnose-Typen und Rangfolgen
ICD-10-GM (Profil)
Condition.code
Postkoordinierte ICD-Codes
Diagnosesicherheit
Beispiel: Diagnosesicherheit: "Zustand nach"
Beispiel: einfacher ICD-Code
Beispiel: ICD-Code mit Ausrufezeichen-Notation
Beispiel: ICD-Code mit Kreuz-Stern-Notation
Prozeduren
OPS
Procedure.code
Dokumente
Medikation
Normgröße
Fragebögen und Formulare
Terminologie
Nomenklatur der Ressourcen
Codesystem-Versionen
Platzhalter-Codesysteme
Valuesets
Geschlechtskennzeichen
Pflegegrad
ValueSets von IHE Deutschland
Codesysteme
KBV-Schlüsseltabellen
Namensräume
lokale Namensräume
nationale Namensräume
Codesystem-Übersetzungen
administrative-gender
marital-status
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Über diesen Leitfaden

Motivation

Der HL7 Standard FHIR lässt in der Kernspezifikation viele Freiheitsgrade, um zu gewährleisten, dass er für sämtliche UseCases im Spektrum des Gesundheitswesens überall auf der Welt eingesetzt werden kann. So werden zum Beispiel bis auf sehr wenige Ausnahmen keine Pflichtfelder definiert. Weiterhin ist die Bindung an ValueSets im Standard überwiegend exemplarischer Natur, da die tatsächlich verwendeten Vokabularien von Land zu Land und Domäne zu Domäne unterschiedlich sein können. Eine grundlegende Eigenschaft des FHIR-Standards ist die Erweiterbarkeit von Resourcen und Datentypen mit sog. "Extensions".

FHIR bietet ein eigenes Conformance-Framework, in dem die Rahmenbedingungen für die konkrete Implementierung in maschinenlesbarer Form definiert und validiert werden können.

Mit Hilfe von Profilen können Ressourcen für die konkreten Anforderungen eines UseCases, einer Jurisdiktion oder einer Domäne adaptiert werden. Inhalte eines solchen Profils sind u.a.:

  • Beschreibungen und Erläuterungen zu den Attributen
  • Einschränkungen der Minimalen und maximalen Kardinalität von Attributen (Festlegung von Pflichtfeldern, Ausschluss von nicht verwendeten Attributen)
  • Markierung der Attribute, die von den implementierenden Systemen verarbeitet, bzw "verstanden" werden müssen (“must-support”)
  • Vereinbarung der zulässigen Werte für codierte Informationen (ValueSet-Binding)
  • Definition von zusätzlichen Regeln, die für eine Ressource gelten (Conditions & Constraints)
  • Einbinden der benötigten Extensions

Die Basisprofile verfolgen das Ziel,

  • UseCase übergreifend relevante Vorgaben für die Implementierung von FHIR in Deutschland zu machen, um die Interoperabilität sicher zu stellen.
  • UseCase-spezifischen Profilen eine gemeinsame Basis zu bieten, um dieInteroperabilität der UseCase-übergreifenden Kerninformationen zu gewährleisten.
  • Allgemeingültige CodeSysteme und ValueSets zu definieren
  • Allgemeingültige Nomenklaturen festzulegen (NamingSystems)

Gut durchdachte, vollständige und getestete Basis-Profile sind die Grundvoraussetzung für die Erstellung sämtlicher Implementierungsleitfäden in Deutschland.

Zielgruppe

Dieser Leitfaden richtet sich an

  • Implementierer, die FHIR-kompatible Software für die Nutzung in Deutschland entwickeln
  • Spezifizierer, die UseCase-, hersteller- oder projekt-spezifische FHIR-Profile für die Nutzung in Deutschland entwickeln

Aufbau dieses Implementierungsleitfadens

Dieser Leitfaden enthält